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NRHA 3-Nations May 2011

Am Wochenende habe ich in Mooslargue meinen bisher höchsten Score erzielt: 69.5
Dem Richter Adi Wagner aus Deutschland haben vorab meine Zirkel und meine Figure 8 super gefallen. Die Stopps waren noch immer nicht gut. Das wird aber noch. Da bin ich mir sicher. Genau das hat auch der Richter zu mir gesagt.
Am Samstag Abend beim Fencen hatte Nadir das Sliden nach einer Weile super im Griff, aber in der Show am Sonntag morgen erinnerte er sich wohl nicht mehr daran… Klar, wir hatten beim Aufwärmen direkt vor dem Ritt auch keine Stopps mehr geübt. Das nächste Mal, möchte ich das mal etwas anders angehen, d.h. um 6 Uhr morgens Satteln, so dass wir noch vor Beginn der Show in der grossen Arena Stopps üben können.

Hier also mein Highscore-Ritt :-) :

Bei David und Berny lief’s durchmischt. Die beiden haben das Wochenende eher als Schulungsritt abgebucht.

ApHCS Trailkurs

Am Samstag organisierte ich für den ApHCS in Matzendorf den Trailkurs mit Monika Kellenberg. Ich selbst nahm bei dieser Gelegenheit auch gleich mit JC teil. Es war unser erster Kurs mit anderen Pferden in einer fremden Halle. JC machte seine Sache äusserst gut, denn sein Ausbildungsstand ist eigentlich noch sehr rudimentär. Zwar wird er seit September 2010 regelmässig geritten. Regelmässig bedeutet dabei aber ca. 1 Mal pro Woche. So also sind noch nicht wirklich viele Trainingsstuden zusammen gekommen. Die lange Mittagspause genoss er in einer Gastboxe von Frieseckes. Der Tapetenwechsel machte ihm überhaupt keinen Stress. Im Gegenteil, mit gespitzten Ohren und aufmerksamen Blick schaute er den anderen Pferden zu und war extrem neugierig.
Nur gerade das Überqueren der Plastikblache brachte ihn etwas aus der Fassung. Seine erste Erfahrung mit dieser knisternden Blache war auch wirklich sehr unvorteilhaft. Dies war an der letztjährigen Swiss Futurity im In-Hand Trail. Nach kurzem Zögern setzte JC damals den Fuss auf die Blache. Genau gleichzeitig drückte der Fotograf auf den Auslöser und die mit Blitzlichern ausgestattete Halle erleuchtete sich blitzartig. Die Konsequenz war ein riesiger Satz nach vorne. Genau dieses Verhalten zeigte JC nun ein halbes Jahr später bei seiner zweiten Begegnung mit der Blache auch wieder. Er setzte zwar den ersten Huf meist ohne zögern auf das Plastik, nahm aber dann einen riesen Satz über die Blache. Nach etwa 100-maliger Wiederholung kehrte sein Mut zurück und er überquerte Schritt für Schritt den Plastik. Bin schon gespannt, wie er das nächste Mal darauf reagieren wird. Hier nochmals das absolut unglückliche Timing des Fotografen im In-Hand Trail der Swiss Futurity 2010…

Auch am Ende des Tages war JC noch immer sehr aufnahmefähig. Dies zeigten JC’s äusserst positiven Reaktionen auf Monika’s Übungen am Tor. Geduldig machte er dort Schritt um Schritt nach vorne und wieder zurück, bis er völlig auf meine Anweisungen konzentriert war. Dieses Gefühl war spitze!
David hat den ganzen Tag über Fotos geschossen. Dazu erhielt er eine super Spiegelreflexkamera einer Teilnehmerin. Sie wird uns die Fotos bald zustellen, so dass auch hier ein paar schöne Bilder folgen werden.

Auch das kann vorkommen

Hufabszess_2011_04_1.jpg Hufabszess_2011_04_2.jpg

Wer hat’s erkannt? Ja, genau… der linke hintere Huf ist dick eingebunden. JC hatte vor 2 Wochen plötzlich von einem Tag auf den anderen gelahmt, so dass ich ihn gleichentags zur Pferdeklinik Dalchenhof nach Brittnau gefahren habe, um die Ursache abzuklären. Das Auffussen nur auf der Zehenspitze und das Reagieren beim Zusammendrücken der Balle, deutete für mich auf eine Entzündung des Hufes und/oder der Balle hin. Genau das haben auch die beiden Profis Wälti und Rickenbach in der Pferdeklinik bestätigt. Am Freitag bekam JC als Erstes nur einen nassen Verband, am Sonntag wurde dann ein Stück des Hufes und des Gewebes ausgeschnitten. Wegen der dafür notwendigen lokalen Anästesierung, wurde JC’s Röhrbein danach ebenfalls einbandagiert, da danach oft eine Schwellung des Beins auftritt, das mit dem Verband eingedämt werden kann. Daraufhin musste ich fast täglich den Verband erneuern, da ihn JC immer wieder durchgelaufen hatte. Erst am Donnerstag (vor Abfahrt an den NRHA Spring Slide) durfte ich den Verband abnehmen. Alles scheint seither in Ordnung zu sein.
Diese Verletzung war höchstwahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass die von der Trockenheit steinharten Böden doch etwas zu aggressiv waren für den noch barhuf laufenden JC. Leider passten Nadir’s alte Hufschuhe auch nicht so recht, dass ich diese nach einem Ausritt im Gelände, wo JC sein Fesselbein wegen der Hufschuhe ganz wund/blutig gescheuerte hatte, nicht mehr benutzte.
Seit diesem Montag werde ich dieses Problem hoffentlich los sein, denn JC hat seine ersten Hufeisen gekriegt. Er ist ganz happy damit!